Musikverein Kluftern e.V.


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Südkurier Herbstzauber 2014
Montag, 13. 10 2014
Auch wenn der Saal am Samstagabend nicht ganz ausverkauft war, auf den traditionellen „Herbstzauber“ des Musikvereins hätten die Musikfreunde aus Kluftern und die Musikantenfreunde aus den umliegenden Dörfern nur ungern verzichtet. „Wir hatten einen Wasserschaden im Bürgerhaus und es war bis gestern noch offen, ob die Veranstaltung stattfinden kann“, hieß es seitens des Musikvereins. Das hat den Konzertbeginn in ein ganz neues Licht getaucht, denn Kurt Gäbele hat seinen Konzertmarsch „Salemonia“ einst für das Schlossseefest in Salem komponiert. Und der Zufall wollte es, dass Dirigent Gerhard Hartwig mit der Bodensee-Polka „Am Seehafen“ von Alexander Pfluger gleich noch eine „Wassermelodie“ an den Anfang des Konzerts gestellt hatte.

Doch spätestens als Daniela Sieger ihre Piccoloflöte für das erste Schmankerl an die Lippen führte, war klar, das wird wieder ein ganz besonders unterhaltsamer Herbstabend. Beeindruckend, wie sie diesem kleinen Instrument, kaum größer als der Stimmzug einer Tuba, die hellsten und klarsten Flötentöne entlockt. Anton Svehla hat die Polka geschrieben, die vom Musikverein Kluftern vor einer opulenten Herbstdekoration nach den Originalnoten der Egerländer Musikanten gespielt wurde. Neben Daniela Sieger hatte auch Stefan Schabert Gelegenheit sein Können am Tenorhorn zu demonstrieren.

Der „Hummelflug“ aus dem dritten Akt der Oper „Das Märchen vom Zaren Saltan“ von Nikolai Rimski-Korsakow, beinhaltet so viele 16-tel Noten, dass Stefan Schabert zwölf Töne pro Sekunde spielen musste, was er natürlich souverän meisterte, was vom Publikum mit Bravorufen und herzhaftem Applaus quittiert wurde.

Das abwechslungsreichste Stück des Abends aber war José Mabaars vierteiliges Werk „Castles in Spain“, das die schönsten Schlösser und Burgen Spaniens feurig und romantisch umschreibt. Der Musikverein beendete seinen Teil des Herbstkonzerts rockig, mit einem Medley von Toto, spielte „Salve Imperator“ als Zugabe und krönte den Auftritt mit den „Prager Juwelen“, das ist feinste Marschmusik von Vaclav Vackar.

Einigen Musikanten diente die Pause aber lediglich zum Kostümwechsel, denn der zweite Teil des diesjährigen Herbstkonzerts gehörte der „Showband“ des Musikvereins. Bei einem närrischen Auftritt am Zunftabend vor vielen Jahren haben sich „Die Krainer“ mit Oberkrainersound in die Herzen der Klufterner gespielt. Seither sind Daniel, Bernd, Birgit und Christof Müller sowie Andreas und Stefan Öhs und Sebastian Thoma, der die Besucher bereits zuvor charmant durchs Konzertprogramm des Musikvereins begleitet hatte, immer zur Stelle, wenn im Dorf gefeiert wird. Sie spielen zu dritt auf zwei Trompeten, erzählen Witze und verwandeln sich mittels Perücken in Conchita Wurst. Nur Jodeln können sie nicht, sieht man von „Hol a Rührei, hol a Radio“ mal ab. Vom „Steirischen Brauch“ bis zum „Polka Express“ und von „Steirer men san very good“ bis „I schick dir a Busserl“ heizten „Die Krainer“ im Bürgerhaus so lange ein, bis auch der letzte Tropfen Wasser verdunstet war.

Geht alles gut, findet der nächste Herbstzauber in der nagelneuen Mehrzweckhalle statt. „Dafür lassen wir uns dann etwas ganz Großes einfallen“, verspricht Dirigent Gerhard Hartwig. Wie immer kamen im Rahmen des musikalischen „Herbstzaubers“ auch langjährige Mitglieder zu Ehren, die den Musikverein finanziell und ideell unterstützen. Georg Enderle, Andreas Haug und Johann Späth tun dies bereits seit 30 Jahren, bei Regina Bünger, Helga Burgau, Hans Niesner, Hubert Rhein, Rosi Schön und Hans Zeyher sind es 20 Jahre.

Autor: Andrea Fritz

 
 
   
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