Musikverein Kluftern e.V.


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Südkurier Frühjahrskonzert 2015
Montag, 30. 03 2015
Sinfonisch und poppig

Das Frühjahrskonzert des Musikvereins im Bürgerhaus ist einer der Höhepunkte des Jahres.

Vom „Egerländer Jubiläumsmarsch“ bis zu Phil Collins, der Musikverein Kluftern überschritt bei seinem Frühjahrskonzert unter der Leitung von Gerhard Hartwig, die musikalischen Grenzziehungen und zeigte seine Vielseitigkeit. Das traditionelle Konzert am Samstag vor der Karwoche ist einer der Höhepunkte im musikalischen Vereinsleben und eine hervorragende Gelegenheit, um Freunde und Fans auf die neue Saison einzustimmen, einen Einblick in das vielfältige Vereinsleben zu geben und verdiente langjährige Mitglieder zu ehren und auch Danke zu sagen.

In diesem Jahr feierte darüber hinaus die Jugendkapelle Immenstaad-Kluftern, die im vergangenen Herbst gegründet wurde, ihre Premiere in Kluftern. Bei dieser Gelegenheit wurde auch der Name für die neue Jugendkapelle „Im Klang“ vorgestellt. Ein Name, dem es, wie der Vereinsvorsitzende Christof Müller hervorhebt, gelingt, die beiden Ortsnamen miteinander zu verbinden und eine Brücke zur Musik zu schlagen.

Vier Monate nach ihrem ersten öffentlichen Auftritt in Immenstaad zeigte sich, dass das Jugendorchester unter der Leitung von Stefan Schabert zusammengewachsen und der Sound satter, sicherer und voller geworden ist. Neben „What a Feeling“ aus dem Musical „Flashdance“ und einem Medley aus den schönsten Melodien von Elton John aus dem Disneyklassiker „König der Löwen“ wusste die Jugendkapelle mit der anspruchsvollen Titelmelodie zum Agententhriller „Mission: Impossible“ zu überzeugen. Mit ihren tiefen bauchigen Tönen, legten Tuba und Fagott mit ihren eingängigen Tonfolgen die rhythmische Grundlage für dieses spannungsvolle dramatische Stück im 5/4-Takt.

Der Musikverein nutzte im Anschluss die Gelegenheit, ein anspruchsvolles Instrument aus seinen Reihen genauer vorzustellen. Selbst erfahrene Berufsmusiker sagen von ihm, dass man sich nie ganz sicher sein kann, welcher Ton am Ende des etwa vier Meter langen gebogenen Rohres wirklich herauskommt. Unter den Blechblasinstrumenten gilt es als das mit den weichsten variationsreichsten Klangfarben. Mit seinem großen Tonumfang hat es im Orchester eine Brückenfunktion zwischen den Holz- und den Blechbläsern. Die Rede ist vom „Instrument des Jahres“, dem Horn. In den hervorragend gemeisterten Soli, von Christian Thoma, im „Konzert für Horn“ von Adam Hudec, konnte sich das Publikum ein Bild über die klangliche Vielseitigkeit dieses Instruments verschaffen. Ob mit runden, weich leuchtenden Tönen im Wechselspiel mit der Piccoloflöte, solo oder schmetternd im Einklang mit Tuben und Trompeten, es gelang eine besondere Hommage an ein Instrument, das einem Orchester durch seinen warmen Klang einen besonderen Sound gibt, aber selten eine solch exponierte Rolle spielt.

Nach der freiheitskämpferischen Ouvertüre „Slovenia“ holten die Solisten Stefan Öhs am Flügelhorn und Stephan Schädler am Tenorhorn im „Concerto Mobile“ mit ihren fliegenden Fingern die Atmosphäre der Tiroler Bergwelt ins Bürgerhaus nach Kluftern.

Einen gelungenen Kontrast zu dieser Bergidylle und dem historischen Stoff in „Der letzte Mohikaner“ setzte die Reminiszenz an die Urbanität des swingenden, jazzenden New York der 1930 und 1940 Jahre, an Duke Ellington und Ella Fitzgerald mit dem Standard „Take the A-train“.

Ein gelungener Schlussakkord gelang mit dem Arrangement „The best of Phil Collins“, eine gelungene Verbindung seiner zahlreichen musikalischen Welterfolge, wie „Easy lover“ oder „You can't hurry love“.

Autor: Magdalena Schönweitz

 
 
   
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