Musikverein Kluftern e.V.


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Schwäbische Herbstzauber 2012
Samstag, 06. 10 2012

Ein Konzert so bunt wie der Herbst
Akkordeonorchester Friedrichshafen und Musikkapelle Kluftern spielen in Kluftern

So bunt wie die Herbstfarben kann auch die Klangfarbe der Musik sein: Beim diesjährigen „Herbstzauber“ in der reich geschmückten Brunnisachhalle erlebten die Gäste zwei unterschiedliche Orchester: Das Akkordeonorchester des Harmonikaclubs Friedrichshafen und die Musikkapelle Kluftern. Beim gemeinsamen Spiel des Zeppelinmarsches klatschte das Publikum begeistert im Takt mit.

Bei diesem Marsch in Des-Dur von Carl Teike, bearbeitet von Walter Wagner, zeigte sich am Schluss des bunten Unterhaltungsabends, dass Akkordeon und Blechbläser zusammen harmonieren, sofern das Arrangement geeignet ist. Die Komposition „Music was my first love“ von John Miles erwies sich für das Zusammenspiel der unterschiedlichen Klangkörper als weniger glückliche Wahl. Dirigent Gerhard Hartwig von der Kluftinger Kapelle sagte lediglich: „Nun sind wir um eine Erfahrung reicher geworden“.

Den ersten Teil des Unterhaltungsabends bestritt das 30-köpfige Akkordeonorchester unter Leitung von Wolfgang Zysg. Die bekannten Melodien von Klaus Doldinger, die er für verschiedene Fernsehserien geschrieben hat, schmeichelten den Ohren, die kapriziösen Musettewalzer unserer französischen Nachbarn beschwingten das Herz. Patrick Helvy erwies sich hierbei als Meister der schwarzen und weißen Tasten. Das von Barry Manilow gesungene „Copa Cabana“, für Akkordeon arrangiert von Hans-Günther Kölg, zauberte kurzzeitig südamerikanisches Flair in die Halle. Daran anknüpfen konnte die 50-köpfige Musikkapelle Kluftern unter der bewährten Leitung von Gerhard Hartwig im zweiten Teil des „Herbstzaubers“ mit der Ouvertüre „Alcazar“ von Liano.

In flottem Tempo, akzentuiert und temperamentvoll, preschten die Blech- und Holzbläser voran, angenehm einschmeichelnd und weich durch ein Zwischenspiel von Bariton und Altsaxophon unterbrochen. Bekannte Weisen, in lateinamerikanische Rhythmen verpackt, wechselten sich ab mit „In the mood“ im behäbigen Glenn-Miller-Sound. Die Titelmelodie von Nino Rossos „Il silentio“ erklang gleichzeitig aus allen vier Richtungen des Saales. Die vier Trompeter Heribert Müller, Dirk Lanzendorf, Stefan Öhs und Otto Feierabend hatten sich entsprechend positioniert. Für die launige Ansage sorgte Georg Lohmann, der zur Erheiterung aller auch mal ein Witzchen zum Besten gab. Für Schriftführer Christian Haug war der Auftritt des Akkordeonorchesters in der Brunnisachhalle ein besonderes Erlebnis gewesen: Ein derartiges Orchester hörte er zum ersten Mal. Wie ihm erging es noch vielen anderen Zuhörern.

Autor: ANGRIT DÖHMANN

 
 
   
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