Musikverein Kluftern e.V.


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Südkurier Herbstzauber 2015
Donnerstag, 29. 10 2015
Gleich zwei Musikvereine brachten am Samstagabend ausgelassene Oktoberfeststimmung ins Bürgerhaus Kluftern. Neben der örtlichen Musikkapelle sorgten beim „Herbstzauber“ auch die Gäste vom Musikverein Jettenhausen für gute Laune.

Mit zünftiger Marschmusik gefolgt von der „Kuschelpolka“ machten die Musiker aus Jettenhausen unter der Leitung von Andreas Stützle den Auftakt. Gern klatschte das Publikum schon bei den ersten Stücken mit. Fingerfertigkeit und ein langer Atem waren bei der „Laubener Schnellpolka“ gefragt. Mit ihrem rasanten Tempo forderte sie alle Musiker gleichermaßen, aber die blieben nicht nur im Takt, sondern meisterten das Stück mit viel Spielfreude. Ruhige Klänge gab es bei „Noc a Samota“, auch bekannt unter dem Namen „Nacht und Einsamkeit“. Beim anspruchsvollen Trompetensolo glänzte Peter Forderer bis hinauf in die höchsten Höhen. Bekannt im Ohr klangen die Melodien von „Tijuana Brass In Concert“ mit ihrem schwungvollen Bigband-Sound zum Mitswingen.

Humorvoll moderierte Martin Dretschkow das Programm des Musikvereins Jettenhausen. Zusammen mit drei Kollegen aus den eigenen Reihen bildete er zudem einen Shanty-Chor, um bei „Santiano“ aus vollem Hals hinein ins Abendrot zu segeln. Gleich wurde dem Quartett vom Klufterner Männergesangsverein der nächste Probentermin ans Herz gelegt. Mit „Rock me heut Nacht“ von den Alpenrebellen legte Dretschkow nochmals nach und das Bürgerhaus war von der Stimmung im Oktoberfestzelt nicht mehr weit entfernt. Beim „Häfler Heimatmarsch“, zu dem auch einige Strophen des „Häfler Heimatlieds“ gehören, fehlte es den Klufternern allerdings noch etwas an Textsicherheit.

Jedem einen Ohrwurm mit nach Hause zu geben war das erklärte Ziel des Musikvereins Kluftern unter der Leitung von Gerhard Hartwig. Gleich der erste Konzertmarsch „Carpe Diem“ gefolgt von der „Mostfestpolka“ hatten das Potenzial dazu. Zahlenmäßig noch stärker als die Jettenhausener Kapelle ließen die Musiker ihre Trompeten glänzen und die Flöten jubeln. Beim Stück „Ich und mein Schlagzeug“ von Paul Biste stand Laurins Schießbude im Mittelpunkt. Exakt setzten die Bläser ihre Akzente zwischen das Feuerwerk des jungen Schlagzeugers. Beim Happy-Sound von James Last schmeichelten sie den Ohren mit melodiösen Klängen um gleich wieder temperamentvoll Gas zu geben.

Als kleinen Beitrag zur Wiedervereinigung – immerhin fiel der „Herbstzauber“ auf das Jubiläum zur Deutschen Einheit – forderte Moderator Sebastian Thoma das Publikum zum gegenläufigen Schunkeln auf. „Die einen schunkeln nach Ost, die anderen nach West.“ Zur wunderschönen Melodie des Walzers Nr. 2 von Schostakowitsch hängten sich die Zuhörer gerne beim Nachbarn ein. Es folgte ein Medley mit den größten Hits von Udo Jürgens. Alles, was zu einem gelungenen Marsch gehört, hat Sebastian Thoma in seiner Komposition „Lebenszuversicht und Lebensmut“ umgesetzt. Auch bei der Polka „Von Freund zu Freund“ harmonierten die Instrumente. So war es kein Wunder, dass auch die Klufterner nicht ohne Zugabe von der Bühne kamen.

Vorsitzender Christof Müller nutzte den Abend, um langjährige passive Mitglieder zu ehren. Seit 20 Jahren fördern Franz und Hildegard Baierl, Angelika Christen, Rolf Nitsch und Rita Polzer den Verein. Seit 30 Jahren sind Ursula Burger, Harald Fandre und Klaus Kwiatkowski mit dem Verein verbunden. Für 40 Jahre geehrt wurde Fritz Kopp. Edwin Amman und Wilhelm Büchele bekamen die Ehrung für 60 Jahre, Johann Gessler für 65 Jahre.

Autor: Claudia Wörner

 
 
   
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